veröffentlicht am 18. Juni 2011

Kreativ, kreativer, kreativst? Ich bin unkreativ, na und?

Allerortens liest man dieses Wort und man hat gefälligst überall und immer kreativ, nein kreativst zu sein. Soweit, so gut. Schaut man sich aber jetzt mal um, dann stellt man sehr schnell fest, dass nur wenige wirklich kreativ sind. Schaut euch mal Werbung im Fernsehen an und ihr seht was ich meine.

Ich greife dieses Thema hier auf, weil es mich auch betrifft und weil es zusätzlich gerade Thema des Webmasterfriday ist. Mich betrifft es im Wesentlichen deshalb, weil ich Projekt Null deshalb gestartet habe, um zu zeigen, dass man mit Bloggen langfristig Erfolg haben kann, sofern man das nötige Durchhaltevermögen hat und Lernbereitschaft zeigt.

Muss man aber auch kreativ sein?

Nun, ein wenig Kreativität gehört schon dazu, sonst landet man eher im Mittelfeld und wer will das schon. Ich zähle mich nicht unbedingt zur kreativen Garde und muss sagen, dass es mir manchmal schwer fällt, einen halbwegs vernünftigen Artikel zu schreiben.
An diesem hier sitze ich übrigens auch schon mehrere Stunden. :-/ Das liegt nicht unbedingt an meiner Einfallslosigkeit, sondern an der Unfähigkeit manchmal die passenden Worte zu finden. Ich mache dann meist eine Pause und schreibe dann weiter. Die Pausen nutze ich um zB. ein Buch weiterzulesen, Musik zu hören oder einfach fernzusehen. Danach ist die kreative Batterie wieder soweit aufgeladen, dass es weitergehen kann.

Was also tun, wenn die Kreativität einmal nicht da ist wo sie sein sollte?

Ihr seht also, dass man nicht zu jeder Zeit eine Einfallsgranate sein kann und nicht jeder ist gleich kreativ. Aber es ist hilfreich ab und an mal was anderes zu machen. Oft hilft es schon, sich mal auf anderen Blogs herum zu treiben um der Phantasie einen Schubs zu geben. Mir helfen auch oft Spaziergänge. Frische Luft, Farben und Geräusche der Natur bringen die Synapsen in Gang und man fühlt sich danach frisch und frei, was sich dann positiv auf meine Ideen auswirkt.

Was ist, wenn mir partout nichts einfallen will?

Man kann nichts erzwingen! Wenn man sich selbst zwingt Dinge zu tun, die einem keinen Spaß machen, dann wirkt sich das negativ auf das Ergebnis aus. Ich schreibe dann meist einen Entwurf, der nur grob die Überschrift enthält und mache damit weiter, wenn mir auch danach ist. Man sollte übrigens auch nicht unbedingt einen Artikel wegen des Artikels schreiben, nur weil das Thema gerade hipp ist und man unbedingt dabei sein möchte. Wenns schwer fällt darüber zu schreiben, so what? der nächste Hype steht schon vor der Tür!

No Copycats!

Last and least, kommt nicht auf die Idee einfach woanders abzuschreiben. Im schlimmsten Fall ist dann dein Blog und damit dein Name verbrannt. Auszüge sind erlaubt um zB. auf Artikel in anderen Blogs einzugehen. Dann aber nur als Zitat gekennzeichnet und bitte mit Link. Wir wollen ja mit gutestem Beispiel vorangehen. ;-)


Das ist mein Beitrag zum Webmaster Friday, der da dieses mal heißt: Wie geht Kreativität? Wo findet ihr Ideen?

P.S.: Ich weiß, das Wort Kreativ kommt sehr oft vor, aber mir fielen keine Synonyme dafür ein. :-)

2 Antworten

  1. Kleine Aufgabe für die Kreativen: Nenn mir ein anderes Wort für Synonym. :D

    Ich denke so oder so ähnlich wie dir, geht es den meisten Bloggern und auch Profischreiberlingen.
    Kreativ sind wir aber alle alleine schon deshalb, weil wir es tun. Wir befassen uns mit dem Schreiben von Artikeln. Wir machen uns Gedanken darum. So wie ich jetzt um diesen Kommentar. Alleine das ist schon kreativ.
    Kreativ sein heißt zu allererst aktiv sein und nicht passiv. Kreativ hat mit Kreieren zu tun. Wir erschaffen alle etwas. Und selbst wenn es nur das Niederschreiben solcher banaler Weisheiten ist. ;)

  2. Ich habe aber mittlerweile bemerkt, das es, je öfter man schreibt, immer besser wird. Schreiben erhöht jedenfalls bei mir den Wortschatz.

Hinterlasse eine Antwort

Benötigte Felder sind markiert. *.

*